Metal = Metal?

Musikalisch legten die meisten Bands spätestens in den 1980ern den musikalischen Einfluss speziell des Blues zu den Akten und konzentrierten sich darauf, ihre Interpretation des Heavy Metal immer schneller, lauter, brutaler und extremer zu gestalten. Ausgehend vom traditionellen Heavy Metal spalteten sich mit der Zeit immer weitere neue Subgenres ab, die sich durch jeweilige Eigenheiten immer mehr zu unterscheiden begangen.
Zu den extremsten Entwicklungen des Genres gehören etwa der Thrash Metal, der Death Metal und der Black Metal. Diese Subgenres zeichnen sich durch äußerste Schnelligkeit im Instrumentenspiel aus und dadurch, dass die Sänger der Bands ihre Texte hauptsächlich schreien, grunzen oder kreischen. Die musikalische Verlagerung ins Extrem stieß speziell bei jungen Männern auf fruchtbaren Boden, die ein Ventil für jugendliche Aggression und Auflehnung suchten und fanden.
Auch wenn gerade die extremeren Ausprägungen des Heavy Metal auf Unbedarfte wie inkohärenter Krach wirken mögen, erfordern die zügigen Arrangements allerdings häufig anspruchsvolles und komplexes instrumentelles Spiel.
Die Wandlung des Heavy Metal von einer subkulturellen zu einer popkulturellen Erscheinung hat zusätzlich dafür gesorgt, dass der Heavy Metal trotz seines provokanten Images mittlerweile nicht nur am Rand der Gesellschaft als in mehrfacher Hinsicht äußerst interessantes Phänomen wahrgenommen wird.

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